Seminarreihe 2015/16: Dokumentarfilm und dokumentarische Fernsehformate

Die Seminarreihe will intensive Einblicke in das dokumentarische Arbeiten vermitteln, will sich mit Stilen, Arbeitsformen und Vermarktung beschäftigen, sei es für Feature, Reportage, Dokumentation oder den abendfüllenden Dokumentarfilm.

Bei Teilnahme an mehreren Seminaren ist eine Ermäßigung möglich.

 

Zielgruppe

Dokumentarfilmer, Autoren, Regisseure, Produzenten und Filmemacher

Überblick/Termine:

 

Scriptdoctoring für Dokumentarfilme (2 Tage)

Referent: Zoran Solomun  Sa, So   27.2. – 28.2.2016

Urheber-, Vertrags- und Persönlichkeitsrecht für Filmschaffende (3 Tage)

Referent: Christian Füllgraf  Do, Fr, Sa   3.3. – 5.3.2016

Dokumentarische Fernsehformate und Dokumentarfilme im Fernsehen und außerhalb: Dramaturgie, Stile, Erzählweisen, Arbeitsweisen (3 Tage)

Referent: Hans-Erich Viet    Do, Fr, Sa   10.3. – 12.3.2016

bereits durchgeführt:

Fiktionale Dramaturgie in dokumentarischen Formaten (3 Tage)
Referent: Ron Kellermann   Mo, Di, Mi   23.11. – 25.11.2015
Bildgestaltung im Dokumentarfilm (3 Tage)
Bilddramaturgie mit praktischen Übungen
Referent: Thomas Bresinsky Mo, Di, Mi  14.12. – 16.12.2015
Sendeplätze, Formate, Slots (1 Tag)
Referent: Marc Brasse (NDR)         Do   14.1.2016
Cross-Media Produktionen (1 Tag)
Referent: Georg Tschurtschenthaler        Sa   16.1.2016
Interview und Umgang mit Protagonisten (2 Tage)
Referent: Claus Hanischdörfer       Mo, Di   25.1. – 26.1.2016
Akquise und Marktfähigkeit (2 Tage)
Referentin: Simone Baumann        Fr, Sa   29.1. – 30.1.2016
Pitch it! Die Kunst zu pitchen (2 Tage)
Referentin: Sybille Kurz       Sa, So   6.2. – 7.2.2016

 

Die Seminare:

 8. Scriptdoctoring für Dokumentarfilme (2 Tage)

Referent: Zoran Solomun Sa, So   27.2. – 28.2.2016

Teilnahmegebühr: 100,00 €

Ein Dokumentarfilm entsteht in einem vielschichtigen Prozess, der aus Entscheidungen und Zweifeln an den Entscheidungen besteht, aus instinktiven Reaktionen und sachlichen Analysen, in einem Prozess zwischen Euphorie und Verzweiflung, in einem Prozess, der gleichzeitig ein Teil unserer persönlichen Geschichte und die Herstellung eines Verkaufsprodukts ist.

Orientierungshilfen stellen sich vor allem als Fragen: Was ist an meiner Idee filmisch? Wie untersuche und sammle ich das Material? Wie entscheide ich mich für die richtige Länge und das richtige Format? Wie bereite ich die Protagonisten vor? Wie strukturiere ich den Text?

Während des zweitägigen Seminars werden wir hauptsächlich an Projekten der Seminarteilnehmer arbeiten. Außerdem wird der Referent seine Erfahrungen im Bereich der neuen Finanzierungs- und Verkaufsmodelle von Dokumentarfilmen im Internet auslegen.

Zoran Solomun studierte an der Belgrader Akademie für Theater, Film, Hörfunk und Fernsehen, leitete von 1985 bis 1990 die Produktionen der unabhängigen Filmgruppe „Pokret“ („Bewegung“) in Belgrad. Nach einer Reihe von Dokumentarfilmen entstand 1993 Solomuns erster Spielfilm „Weltmeister“. 1997 Gründung der Filmproduktionsgesellschaft „Ohne Gepäck“, weitere Filme u.a. „Der chinesische Markt“, „Der Traum vom Fliegen“, „Frauen in Schwarz“, „Müde Weggefährten“, „Super Art Market“. Preise u.a.: arte Dokumentarfilmpreis, Max-Ophüls-Preis.

 

 

9. Urheber-, Vertrags- und Persönlichkeitsrecht für Filmschaffende (3 Tage)

Referent: Christian Füllgraf         Do, Fr, Sa   3.3. – 5.3.2016

Teilnahmegebühr: 160,00 €

Das Seminar gibt einen Überblick über die wichtigsten Rechtsfragen, die sich bei der Filmherstellung ergeben. In der Praxis immer wiederkehrende Fragen ergeben sich insbesondere zur Rechtelage bei Verwendung von Fremdmaterial im Film (z.B. Musik, Klammerteile, Fotos) sowie zum Recht am eigenen Bild und zu Persönlichkeitsrechten der Mitwirkenden im dokumentarischen Bereich. Weitere wichtige Themen sind der Schutz der Filmidee sowie die während der Filmherstellung abzuschließenden Verträge mit Rechteinhabern, Teammitgliedern und Sendeanstalten.

Christian Füllgraf arbeitet seit 1999 als Rechtsanwalt für Medienrecht – insbesondere Film- und Fernsehrecht – in Hamburg und betreut Dokumentar- und Spielfilmprojekte in rechtlichen Fragen. Er ist Vertragsanwalt der AG DOK.

 

10. Dokumentarische Fernsehformate und Dokumentarfilme im Fernsehen und außerhalb: Dramaturgie, Stile, Erzählweisen, Arbeitsweisen (3 Tage)

Referenten: Hans-Erich Viet u.a. Do, Fr, Sa   10.3. – 12.3.2016

Teilnahmegebühr: 160,00 €

Das Seminar zeigt Machart und Dramaturgie verschiedener dokumentarischer Filme auf an Fallbeispielen. Was will ich erzählen und wie? Wo lässt sich ein Publikum oder (gar) ein Sendeplatz finden? Es geht um Arbeitsweisen und Finanzierung, Montage und Ästhetik. Und darum, wie man zu den richtigen Protagonisten für sein Thema kommt. Wie sich das Verhältnis während der Arbeit verändert. Was ist der Zufall oder das Spontane in der Arbeit und wieweit sind sie hilfreich oder gar konstitutiv?

Reden wir auch ruhig über Intuition!

Hans-Erich Viet ist Diplom-Politologe und Absolvent der Deutschen Film- und Fernsehakademie/Berlin, seit 1990 arbeitet er als Regisseur, Autor und Produzent, von 2006 bis 2013 war er Professor für Spielfilmregie an der  Internationalen Filmschule Köln (ifs), Mitglied der Deutschen Filmakademie/BVR/AG dok, Adolf-Grimme-Preis, Förderpreis der Deutschen Filmkritik, Nominierung Bundesfilmpreis, DGB Preis etc. Filme u.a.: Co-Regie Karniggels (1991),  Schnaps im Wasserkessel (1991), Frankie, Jonny und die anderen (1992/93), Luggi L. ist nicht zu fassen (1994/95), Die rote Hand von Ulster (1996/99), Geiselfahrt ins Paradies (Sterne Paradisa) (1997/98), Schlange auf dem Altar (1998), Milch und Honig aus Rotfront (1998/00), Die Ostfriesen (2001), Claras Schatz (2002/3), Die Stunde der Offiziere (2003/4), Deutschland nervt! (2008/9), Fasten à la Carte (2009), Schock, schwere Not! (2011/12); div. Folgen Polizeiruf 110, versch. Folgen für Großstadtrevier, z.Zt. in Arbeit: Der letzte Jolly Boy, Dokumentarfilm

 

bereits durchgeführt:

1. Fiktionale Dramaturgie in dokumentarischen Formaten (3 Tage)

Referent: Ron Kellermann           Mo, Di, Mi   23.11. – 25.11.2015

Teilnahmegebühr: 160,00 €

Storytelling ist eine effektive Methode der Content-Entwicklung. Mit ihr lassen sich dokumentarische Stoffe lebendiger, spannender, emotionaler und unterhaltsamer darstellen, Themen und Botschaften konkreter und damit leichter nachvollziehbar gestalten, Informationen und Wissen verständlicher vermitteln und damit die Aufmerksamkeit der RezipientInnen wecken und ihr Interesse steigern.

Die professionelle Disziplin, die sich mit dem Erzählen von Geschichten beschäftigt, ist die fiktionale Dramaturgie. Sie erforscht das Wesen und die Funktionsweise von Geschichten, die Werkzeuge ihrer Entwicklung und Erzählung sowie die Denkweisen und Arbeitsmethoden fiktionaler AutorInnen und macht sie nutzbar.

Mit ihr können non-fiktional arbeitende AutorInnen

  • Themen effizienter finden
  • fokussierter recherchieren
  • Sinn- und Bedeutungszusammenhänge besser her- und darstellen
  • tiefgreifendere Erkenntnisse über Themen und Menschen gewinnen
  • relevante Inhalte von irrelevanten besser unterscheiden
  • Inhalte interessanter gestalten und
  • damit ihr Storytelling professionalisieren.

Als Storytelling-Methode liefert die fiktionale Dramaturgie neben den dramaturgischen Werkzeugen und den Denkweisen und Arbeitsmethoden fiktionaler AutorInnen einen ausdifferenzierten Fragekatalog, der weit über die journalistischen W-Fragen hinausgeht und beim bloßen Erzählen von Geschichten mit dem Ziel, Inhalte unterhaltsamer darzustellen, nicht stehen bleibt.

Wie funktioniert eine Geschichte? Wie entwickelt man sie? Mit welchen Werkzeugen arbeiten und welche Fragen stellen sich DrehbuchautorInnen, wenn sie eine Geschichte entwickeln? Welche dieser Werkzeuge der fiktionalen Dramaturgie lassen sich wie in dokumentarischen Formaten anwenden? Diese Fragen beantwortet das Seminar praxisorientiert mittels der Analyse konkreter Dokumentarfilme.

Ron Kellermann, Jahrgang 1968, studierte Philosophie, Germanistik, Medien- und Kommunikationswissenschaften (M.A.). Seit 2001 arbeitet er in der Drehbuchentwicklung für Spielfilme (u.a. bei Wüste Film, Hamburg), seit 2004 freiberuflich als Dramaturg, Dozent und Autor. Er hat ca. 250 Dramaturgie-Seminare und Stoffentwicklungs-Workshops geleitet und über 200 Autorinnen und Autoren dramaturgisch beraten. Sein Buch „Fiktionales Schreiben – Geschichten erfinden, Schreiben verbessern, Kreativität steigern“ ist 2006 im Emons Verlag, Köln erschienen. Seit 2009 leitet er auch Seminare und Workshops zu den Themen Storytelling in non-fiktionalen, digitalen, multimedialen, transmedialen und crossmedialen Kontexten (Schwerpunkt: „Storytelling im Journalismus und Dokumentarfilm“) und berät Dokumentarfilmerinnen bei der dramaturgischen Entwicklung ihrer Projekte.

 

2. Bildgestaltung im Dokumentarfilm (3 Tage)

Bilddramaturgie mit praktischen Übungen

Referent: Thomas Bresinsky        Mo, Di, Mi   14.12. – 16.12.2015          Teilnahmegebühr: 200,00 €

In einem realistischen Setting wollen wir uns im Seminar mit der dokumentarischen Kameraarbeit und der bilddramaturgischen Ästhetik auseinandersetzen. Neben praktischen Übungen wird die Ästhetik kleinerer Produktionen mit 4K-Hochglanzproduktionen verglichen. Welche Kamera bietet sich als Recherchekamera an, deren Material auch für eine spätere Produktion verwendet werden kann, wie kann man mit verstecktem Equipment arbeiten? Welche Möglichkeiten bieten DSLR, wie kann man einen Gimbel einsetzen? Die TeilnehmerInnen können gerne ihr eigenes Equipment mitbringen.

Thomas Bresinsky ist geschäftsführender Produzent der Neuen Horizonte Film.
Er studierte Spielfilmregie und Kamera an der HFF/München. Als bildgestaltender Kameramann drehte er zahlreiche Primetime Dokudramen mit Regisseuren wie Christoph Weinert (“Die wildern Zwanziger – Tucholsky und Berlin”), Jürgen Stumpfhaus (“Die Schatzinsel von Robinson Crusoe Island”), Wilfried Hauke (“Paula Moderson-Becker”), Gordian Maugg (“Die Macht der Leidenschaft – Fürst von Hardenberg”).
Immer auf der Suche nach intensiven Bildern von großer Kraft beschäftige er sich früh mit digitaler Kameratechnik. Als Produzent und Co-Autor verantwortet er den dt.-ital. Spielfilm “Se non mi Vuoi” sowie als ausführender Produzent Deutschland eine chin. TV-Serie (24 x  45 Minuten für CCTV. Bei beiden Projekten Übernahme er auch die Bildgestaltung. Als Regisseur dreht er Werbung, Kurzfilme und Wissenschaftsdokumentationen.

 

3. Sendeplätze, Formate, Slots (1 Tag)

Referent: Marc Brasse (NDR)      Do   14.1.2016

Teilnahmegebühr: 50,00 €

Welche dokumentarischen Formate und Sendeplätze gibt es im NDR, welche Alternativen gibt es für dokumentarische Stoffe? TeilnehmerInnen können eigene Stoffe mitbringen und pitchen, um gemeinsam zu überlegen, welcher Redaktion man den Stoff anbieten kann.

Marc Brasse ist Redakteur beim NDR, Autor und Regisseur, er arbeitete lange für SpiegelTV, Filme u.a. „Schabowskis Zettel“, „Vom Traum zum Terror – München 72“, „Lichtenhagen 92 – ein deutsches Desaster“

 

4. Cross-Media Produktionen (1 Tag)

Referent: Georg Tschurtschenthaler (Gebr. Beetz)     Sa   16.1.2016

Teilnahmegebühr: 50,00 €

Die Medienwelt ist nicht dabei sich zu ändern – sie hat sich in den letzen 20 Jahren bereits komplett verändert. Mit dem Internet ist das neue Leitmedium entstanden, die Games-Industrie setzt längst mehr um als die globale Filmindustrie und auch Film & Fernsehen werden heute anders konsumiert und wahrgenommen, als noch vor wenigen Jahren. Das Seminar beschäftigt sich vorurteilsfrei und lustvoll mit den erzählerischen Möglichkeiten in den Neuen Medien. Die Teilnehmer lernen die spannendsten aktuellen Cross-Media-Projekte kennen und erfahren von den vielfältigen erzählerischen Möglichkeiten in den Neuen Medien. Anhand von konkreten Fallstudien beschäftigen wir uns mit Fragestellungen zu Zielgruppen, Finanzierung, Produktion, Distribution und Marketing. Anhand konkreter Ideen und Themenvorschläge der Seminarteilnehmer entwerfen wir Grobkonzepte zu Cross-Media-Ideen.

Grimme-Preisträger Georg Tschurtschenthaler studierte Wirtschaft und Kommunikationswissen-schaften in Wien und arbeitete als Producer und Produzent im Spiel- und Dokumentarfilmbereich. Seit 2009 ist er im Berliner Büro der gebrueder beetz filmproduktion als Creative Producer im Bereich Film und Interaktive Projekte tätig. Dabei war er unter anderem für die cross-media Projekte „Lebt wohl, Genossen!“ (6×52 min TV-Serie, Buch, Webformat) und „Die Akte Wagner“ (Film, Graphic Novel, app) verantwortlich. Derzeit betreut er die erste Game-Produktion der gebrueder beetz filmproduktion.

 

5. Interview und Umgang mit Protagonisten (2 Tage)

Referent: Claus Hanischdörfer     Mo, Di   25.1. – 26.1.2016

Teilnahmegebühr: 120,00 €

Die TeilnehmerInnen lernen verschiedene Formen des Interviews und ihre Anwendung kennen, wie man seine Protagonisten „inszeniert“ und wie man dabei mit ihnen umgeht. Gemeinsam analysieren sie Ausschnitte aus Dokumentarfilmen und Fernsehreportagen. In praktischen Übungen werden die Vorbereitung und Durchführung von Interviews erprobt: Vom Umgang mit schwierigen Partnern bis zum einfühlsamen oder auch konfrontativen Gespräch. Wie wichtig sind Auswahl der Protagonisten und Recherche und wie wirken sich Vorgespräche und Atmosphäre aus? Wann und warum entscheidet man sich für welche Fragetechnik, wie kann der Fragende das Interview in seinem Sinn steuern? Und schließlich geht es auch darum, wie man das Interview mit entsprechender Kamera-Arbeit „ins rechte Bild setzt“ und welche Funktion das Interview für die Dramaturgie und das Erzählen einer Geschichte hat.

Claus Hanischdörfer arbeitet als Autor und Regisseur für Dokumentarfilme und Reportagen, vorwiegend für den Südwestrundfunk für die Redaktionen „Feature/Dokumentationen“ und Kultur/Gesellschaft“. Er hat rund 50 Dokumentarfilme und Reportagen für ARD, ZDF, ARTE und SWR realisiert und wurde für seine Arbeiten mehrfach ausgezeichnet.

 

6. Akquise und Marktfähigkeit (2 Tage)

Referentin: Simone Baumann      Fr, Sa   29.1. – 30.1.2016

Teilnahmegebühr: 120,00 €

Dieses Seminar befasst sich mit der Frage der Finanzierung von Dokumentarfilmen:
– Welche Finanzierungsmöglichkeiten gibt es heute für Dokumentarfilme? – Wie müssen Finanzierungsstrategien für Dokumentarfilme aussehen? – Was ist marktfähig? – Internationale Koproduktionen im Dokumentarfilm: pro und contra – Wie entwickelt man neue Ideen und Konzepte? – Wie, wann und wem werden Projektideen präsentiert? – Wie und wo können Dokumentarfilme vertrieben und verkauft werden? – Dokumentarfilm und neue Medien

Simone Baumann ist Produzentin, nach einem Philosophiestudium in Russland arbeitete sie als Redaktionsassistentin beim MDR, seit 1995 als Producerin bei Focus TV in München, von 1997 – 2010 war sie Geschäftsführende Gesellschafterin der LE Vision Film- und Fernsehproduktion, seit 2011 ist sie Produzentin für Nonfiction bei der Saxonia Entertainment GmbH in Leipzig.

 

7. Pitch it! Die Kunst zu pitchen (2 Tage)

Referentin: Sybille Kurz     Sa, So   6.2. – 7.2.2016

Teilnahmegebühr: 140,00 €

Pitching bedeutet übersetzt: ”Präsentieren auf den Punkt” – ein Vorgang, der über Gedeih und Verderb eines Filmprojektes entscheiden kann und den man nicht dem Zufall überlassen sollte.

Pitching ist dieses Verkaufen einer Projektidee, einer Story, in dem man sie mündlich vorträgt – eine Aufgabe, bei der auch brillante Autoren, Filmemacher und Produzenten manchmal nicht besonders gut abschneiden.

Bei der Vorbereitung auf einen Pitch stößt man schnell auf eigene Stärken und Schwächen, und auch Schwächen des Projekts treten zu Tage. Ein guter Pitch ist strukturiert und leidenschaftlich vermittelt. Wie soll das Projekt visualisiert und finanziert werden? Wie sieht das Zielpublikum aus? Und auch die am häufigsten gestellte Frage muss prägnant beantwortet werden: „Warum wollen Sie diesen Film machen?“

Der Work­shop bie­tet die Mög­lich­keit, durch das Er­ler­nen ef­fek­ti­ver Kom­mu­ni­ka­ti­ons­tech­ni­ken sowie wort- und kör­per­sprach­li­cher Fer­tig­kei­ten Pro­jek­te auf einen Pitch hin zu ma­xi­mie­ren und sich selbst po­si­tiv zu kom­mu­ni­zie­ren.
Grund­vor­au­set­zung für die Teil­nah­me ist ein Pro­jekt, des­sen Ent­wick­lungs­stand von einer ver­tief­ten Idee bis zum Dreh­buch gehen kann.

Sibylle Kurz arbeitet seit 1994 als freiberufliche Kommunikationstrainerin und -Coach im Medienbereich für Produktionsfirmen, Produzenten und Autoren. Sie lehrt an namhaften in- und ausländischen Universitäten, Filmschulen und –akademien  „Die Kunst des Pitching – professionelle Projektpräsentation für Medienschaffende“.  – Ihre intensiven Workshops helfen den Teilnehmern ihre Projekte marktgerecht aufzubereiten und fokussiert zu präsentieren.

 

Gefördert mit Mitteln der nordmedia – Film- und Mediengesellschaft Niedersachsen/Bremen mbH.

Kontakt/Anmeldung